Der Gartenpool – Entspannung und Erfrischung pur

Ein Gartenpool ist die optimale Ergänzung zum Faltzelt oder Partyzelt und einem in der Gartenausstattung vielleicht sogar schon vorhandenen Strandkorb.

 

Für viele Gartenfreunde ist das Relaxen im Garten verbunden mit der Möglichkeit, sich im Wasser zu erfrischen eine besonders anziehende Vorstellung.
Je nach vorhandenen Möglichkeiten werden die daraus erwachsenden Ideen dann häufig in unterschiedlicher Weise praktisch umgesetzt.

 

Geht es in erster Linie darum, für die Kinder einen Platz zum Schaffen, wo sie spielen, toben und sich erfrischen können, sollte zuerst an ein Planschbecken gedacht werden.
Aufgrund der geringeren Größe sind die Kosten überschaubar. Auch der Verlust ist nicht ganz so dramatisch, wenn, wie das bei Folienbecken immer möglich ist, durch unvorsichtigen Umgang eine größere Beschädigung eintritt.

 

Das Planschbecken genügt, bei geringen Ansprüchen, auch für einen Erwachsenen zur schnellen Abkühlung zwischendurch.
Beim Aufbau sollte, wie bei den Gartenpools auf einen geeigneten Untergrund geachtet werden, um daran lange Freude zu haben.
Die geringere Wassermenge ermöglicht eine leichtere Reinigung und öfteren kompletten Wasseraustausch.
Dabei kann auch gleich die Position verändert und damit der Rasen geschont werden.

 

Hier wollen wir nun einen Überblick zu den wichtigsten Pool-Varianten geben.

 

Die Gartenpool Typen

Gartenpools sind Aufstellpools, die nur während der Badesaison im Garten stehen und im Winterhalbjahr geschützt eingelagert werden.

 

Die einzelnen Typen der Gartenpools unterscheiden sich nach ihrem konstruktiven Aufbau und in der Art der verwendeten Materialien.

 

Allen gemeinsam ist, dass das Wasser in einem Becken aus wasserdichter Kunststofffolie gehalten wird.
Unterschiedlich sind die Methoden, die die Plastikfolie in die gewünschte Form bringen.

 

Übliche Plastikmaterialien sind Polyvinylchlorid (PVC) und Polyurethan (PUR).
Hochwertigere Folien sind mehrschichtig und enthalten Gewebelagen, z.B. aus Polyester, die die Stäbilität deutlich erhöhen.

 

Für den Aufbau ist es bei jedem Gartenpool wichtig, einen waagerechten Untergrund herzustellen, in dem es keine spitzen oder harten Materialien gibt, die die Bodenfolie durchbohren oder vorzeitig verschleißen könnten.

 

Ist der Untergrund nicht waagerecht, erzeugt der unterschiedlich hohe Wasserstand an einer Poolwandseite einen höheren Druck, als an der gegenüberliegenden.
Die Poolwand verträgt keine größeren einseitigen Kräfte und kippt oder rollt mit dem ganzen Wasser irgendwann einfach seitlich ab.

 

Neben den eigentlichen Anschaffungskosten für den Gartenpool, sollten auch die Wasserkosten beachtet werden.
Schließlich handelt es sich je nach Poolgröße um Größenordnungen zwischen etwa 3 bis über 50 Kubikmeter Trinkwasser.

 

Der Gartenpool wird deshalb i.d.R. nur einmal im Jahr befüllt und dann nur noch der Verlust durch Verdunstung ausgeglichen.
Um Verschmutzungen und dem Entstehen gesundheitsgefährdender Keime vorzubeugen, wird er mit einer Filteranlage und einem Skimmer für Chlortabletten betrieben.

 

Rechtliche Verantwortung beachten: Grundsätzlich trägt bei Eigennutzung der Grundstückseigentümer oder aber der Mieter bzw. Pächter die rechtliche Verantwortung für die Sicherung seines Gartenpools.
Jeder Poolbesitzer sollte sich über die rechtlichen Anforderungen informieren und vielleicht auch prüfen, in welchem Umfang eine bestehende Haftpflichtversicherung die Risiken abdeckt.

 

Quick up Pool – aufblasbarer Pool

Ein aufblasbarer Pool, auch als Quick up Pool bezeichnet, besteht komplett aus einer wasserdichten Plastikfolie.
Die ganze Seitenwand oder nur ein Ring an der Oberkante werden aufgeblasen und halten das Becken in Form.
Beim Einlassen des Wassers wird der luftbefüllte Ring angehoben.

 

Am aufblasbaren Pool gibt es keine festen Bauteile. Die Stabilisierung erfolgt nur durch den Wasserdruck und die Luftringe.

 

Die Pool Folie ist von außen frei zugänglich, weshalb man immer eine mögliche Beschädigung im Auge behalten sollte, beispielsweise auch durch Haustiere u.ä.

 

Frame Pool

Beim Frame Pool wird die Form durch einen Stahlrohrring vorgegeben.
Der gewöhnlich kreisrunde, rechteckige oder ovale Ring steht auf Stahlrohrständern, die die Beckenhöhe vorgeben.

 
Nachdem die Aufstellfläche des Frame Pools waagerecht und glatt vorbereitet wurde, wird der Rahmen aufgestellt und die Beckenfolie eingelegt und sauber ausgerichtet.
Je nach Bauform werden die Ständer dabei senkrecht oder schräg stehend an der Folie fixiert.

 

Auch hier ist, wie beim aufblasbaren Pool, die von außen ungeschützte Beckenfolie des Frame Pools zu beachten.

 

Stahlwandpool

Der Stahlwandpool besteht aus einem umlaufenden Ring aus dünnem Stahlblech, der den Durchmesser und die Höhe des Poolbeckens festlegt.

 

Der obere und untere Blechrand schützen Plastikprofile

 

In die Stahlblechwand des Pools wird die wasserdichte Poolfolie eingelegt.

 

Stahlwandpools werden auch in winterfester Ausführung angeboten.