So kommt Licht ins Faltzelt

Wenn der Abend dämmert aber keiner Lust hat nach Hause zu gehen, dann muss Licht ins zunehmende Dunkel des Party- oder Faltzeltes gebracht werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. In jedem Fall sollte jedoch auf Beleuchtung mit offener Flamme aus Sicherheitsgründen verzichtet werden.

 

Ist eine Steckdose in Reichweite und steht ein entsprechend langes Kabel zur Verfügung, kann die Beleuchtung aus dem Stromnetz betrieben werden.
Da es durch die hohe Spannung leicht zu lebensgefährlichen Situationen kommen kann, muss man entsprechende Vorsicht walten lassen.
Z.B. müssen die Kabel gegen Beschädigung gesichert werden und es ist die Gefahr eines Stromschlags bei Durchfeuchtung von Verbindungsstellen durch Regen zu beachten.

 

Zur Beleuchtung des Faltzeltes können in diesem Fall energiesparende LED-Stableuchten, die auch wenig Wärme erzeugen, in die Dachstreben des Faltzeltes gehängt und über einen Verteiler angeschlossen werden.

 

Möchte man die Risiken der Stromnetz-Nutzung vermeiden oder es fehlt der Stromanschluss oder ein genügend langes Kabel, gibt es auch andere autarke Möglichkeiten, im Faltzelt für ausreichend Licht zu sorgen.

 

LED Leuchten mit Akku- oder Batteriebetrieb

Seit LEDs mit hoher Lichtleistung im großen Maßstab und dadurch kostengünstig produziert werden können, dürften Laternen mit diesem Leuchtmittel die optimale Lichtquelle für das Faltzelt sein.

 

Batterie- und akkubetriebene LED-Lampen arbeiten mit geringer Spannung und sind dadurch völlig gefahrlos.
Ihr Wirkungsgrad ist um ein Vielfaches höher, als der von Glühfadenlampen und auch deutlich höher, als der von Leuchtstofflampen (Sparlampen).
Dadurch verlängert sich bei gleicher Batteriekapazität und Helligkeit die Leuchtdauer der Zeltlampe.

 

Als Energiequellen kommen für LED-Laternen Batterien (häufig Mono-Batterien LR20) zum Einsatz oder besser Akkumulatoren, die eine Langzeitnutzung durch Aufladen ermöglichen.
Einige der angebotenen LED-Laternen können behelfsweise auch mit einer Handkurbel nachgeladen werden oder/und besitzen ein integriertes Solarpanel, dass bei ausreichend Sonnenlicht tagsüber die Energiereserven des Akkus wieder auffüllt.

 

Um einen Vergleich zu ermöglichen, wird die Helligkeit der Zeltlampen oftmals in Lumen, der Einheit des Lichtstroms, angegeben.
Für eine lange Lebensdauer im Außenbereich, wie beim Faltzelt, ist es sinnvoll darauf zu achten, dass die LED-Laterne wasserdicht oder mindestens spritzwassergeschütz ist.

Gas Leuchten

Eine andere Möglichkeit zur Faltzelt-Beleuchtung stellen die bei Campern schon lange Zeit verwendeten Gas-Laternen dar.

 

Gas-Leuchten bestehen aus dem Laternenkopf und der Gaskartusche.
Im Laternenkopf verbrennt das Gas mit bläulicher, kaum sichtbarer Flamme und erhitzt einen sogenannten Glühstrumpf zum hellen Leuchten. Dieser wird von einer Glasglocke umschlossen und geschützt.
Mit einem Ventil kann die Gasmenge und damit die Helligkeit geregelt werden.

 

Der Leuchtenkopf sitzt auf einer austauschbaren Gas-Schraub- oder Stech-Kartusche.
Die Gasfüllung besteht hauptsächlich aus Butan, das mit 20 bis 30 % Propan gemischt ist.
Bei der Verbennung wird Luftsauerstoff verbraucht und Kohlendioxid gebildet.
Da aber das Faltzelt kein dichter Raum ist, spielt das keine Rolle. Sehr wahrscheinlich erzeugen die Personen im Raum mehr Kohlendioxid, als die Lampe.

 

Gasleuchten funktionieren bei richtiger Handhabung recht sicher und können ziemlich helles Licht erzeugen.
Man sollte aber stets bedenken, dass, wenn auch geschützt, Flammen, glühendes Material und Gas vorhanden sind und eine Beschädigung der Lampe vermieden werden muss.